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place to go in der Steiermark: Stift Admont

place to go in der Steiermark: Stift Admont

Im Norden der Steiermark, Österreichs zweitgrößtem Bundesland, liegt ein Benediktinerkloster, das nicht nur fast 1.000 Jahre Geschichte hinter sich hat – sondern auch eine Bibliothek beherbergt, die oft als "achtes Weltwunder" bezeichnet wird: Stift Admont. Was diesen Ort so besonders macht? Hier kommen die 5 wichtigsten Fakten zur Stiftbibliothek Admont:

  • Es ist die größte Klosterbibliothek der Welt! Ihre Superlativ-Maße: 70 Meter lang, 14 Meter breit und 13 Meter hoch.
  • Sie hat ein ganz besonderes Lichtkonzept: 48 Fenster lassen hier Tageslicht herein. Die Bücherschränke sind komplett in Weiß und Gold gehalten, selbst die Buchrücken sind zum Großteil weiß gekalkt. All das macht den Raum so hell, dass auch später nie künstliches Licht installiert werden musste.
  • “Wie den Verstand, soll auch den Raum Licht erfüllen”, sagte der Architekt der Bibliothek, der Österreicher Josef Hueber. Er baute sie im 18. Jahrhundert, also in der Zeit des Barock.
  • Die Deckenfresken in der Bibliothek stammen von Bartolomeo Altomonte und zeigen die Stufen der menschlichen Erkenntnis bis zur göttlichen Offenbarung – die wird in der Mittelkuppel dargestellt. .
  • Die Bibliothek beherbergt 60.000 bis 70.000 Bücher und Handschriften. Nochmal mehr als doppelt so viele liegen in den Depots des Stifts. Darunter sind neben theologischen Werken auch wissenschaftliche Schriften. Übrigens: Du kannst die Bücher und Schriften in den Online-Bibliotheksbeständen auch bequem zu Hause lesen!

Neben der Bibliothek gibt’s übrigens noch einige weitere Highlights in Stift Admont:

  • Gotik Museum: Eine Sammlung von 85 Exponaten vom späten 14. bis zum frühen 16. Jahrhundert hinterließ ein Ehepaar aus Vorarlberg dem Stift. Heute sind diese Werke im Erdgeschoss als separate Ausstellung zu sehen.
  • Kunsthistorisches Museum: Diese “Schatzkammer steirischer Kunst” zeigt bedeutende Gemälde, Skulpturen und andere Objekte aus der Geschichte des Klosters – von der Gotik über Barock und Rokoko bis in die Gegenwart.
  • Naturhistorisches Museum: Vor allem die Insektensammlung (252.000 Exemplare!) ist legendär. Die Sammlung wurde nach einem Brand des Stifts im Jahr 1865 von einem gerade mal 20-jährigen Admonter Benediktinermönch aufgebaut.
  • Museum Gegenwartskunst: Österreichische Malerei ab den 1980ern und Werke der Sammlung “Jenseits des Sehens”, die Kunst für Blinde und Sehende verbindet.
  • Eine multimediale Präsentation über das Stift und seine fast 1.000-jährige Geschichte…
  • … und diverse Sonderausstellungen.

Außerdem lohnt sich auf jeden Fall ein Spaziergang über das Gelände von Stift Admont. Viele Gebäude und Parkteile sind öffentlich zugänglich. Einige seiner persönlichen Lieblingsorte verrät Pater Vinzenz in unserer Podcast-Episode über das Stift Admont. Darin erfährst du auch, wie das Kloster zum Social Media-Star wurde und warum es vor fast 1.000 Jahren überhaupt hier gegründet wurde – am Eingang des heutigen Nationalparks Gesäuse:

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