Die schönsten Dörfer im Vogtland

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Die schönsten Dörfer im Vogtland

Was du beim Landurlaub im Vogtland erleben kannst? Hier kommen die wichtigsten Infos für deinen Urlaub – und ein paar besonders schöne Dörfer stellen wir dir im Detail vor. Denn: Gerade die Dörfer sind perfekte Ausgangspunkte, um das Vogtland zu entdecken. Hier findest du herzliche Gastgeber*innen, kannst jahrhundertealte Bräuche und Handwerkstraditionen erleben und bist schnell in der Natur. Das erwartet dich im Vogtland:

Malerische Hügellandschaft, dazwischen Flüsse und Stauseen

Die Region im Südwesten von Sachsen, im Grenzgebiet zu Thüringen, Bayern und Tschechien, ist vor allem geprägt durch ihre vielen sanften Hügel. Du findest hier aber noch viel mehr – eine erste Orientierung:

  • Im Norden: Wo einst Flößer das Holz aus den vielen Wäldern des nördlichen Vogtlands transportierten, schlängeln sich heute die Weiße Elster und die Göltzsch durch tiefe Täler. Das führte zu einem Architektur-Highlight: die Göltzschtalbrücke ist die größte Ziegelsteinbrücke der Welt.

  • In der Mitte: Neben weiten Feldern findest du hier große Wasserflächen wie die Talsperre Pöhl – auch liebevoll „Vogtländisches Meer“ genannt – oder die Talsperre Pirk. In der Nähe dieser Wassersport-Paradiese liegt etwa das Dorf Jößnitz.

  • Im Süden: Die traditionsreichen Sächsischen Staatsbäder Bad Elster und Bad Brambach sind bekannt für ihre sprudelnden Mineral- und Heilquellen. Hier erwarten dich historische Kurparks und prachtvolle Bäderarchitektur.

  • Im Südosten: In der Nähe zum Erzgebirge wird’s steil; in dieser schon eher bergigen Region ist auch das Weltraumdorf Morgenröthe-Rautenkranz zu finden.

Ein Herz für Musik, Kartoffelgerichte und feine Spitze

  • Musikwinkel: So nennt sich die Gegend rund um Markneukirchen und Klingenthal, wo seit Jahrhunderten weltberühmte Instrumente in traditioneller Handarbeit entstehen. Diese Handwerkstradition strahlt in die ganze Region aus: Im Schloss von Leubnitz etwa gibt’s einen eigenen Musiksaal, der von Beginn an für Konzerte geplant war. Die Stuckverzierungen an den Wänden zeigen Musikinstrumente.

  • Kartoffelpuffer & Co.: Die Vorliebe für Kartoffelgerichte hat im Vogtland zu besonderen Spezialitäten geführt. Die "griene Kließ” etwa sind deshalb ‘grüne’ Klöße, weil sie nur zu einem kleinen Anteil aus gekochten und überwiegend aus rohen Kartoffeln zubereitet werden – das gibt ihnen ihre grüne Farbe. In die Vogtländische Käsepfanne kommen neben fein geriebenen rohen Kartoffeln Eier, Käse und Kümmel, bei den "Nacketen Maadle”, den 'Nackten Mädchen', wird Kartoffelbrei vom Vortag mit Mehl und Eiern zu kleinen Plätzchen gebraten. Besonders beliebt sind die "Bambes", eine Kartoffelpuffer-Variante, die es in der Nähe von Kürbitz zum Beispiel mit Pilzen aus der eigenen Zucht gibt.

  • Spitzen-Stadt: Plauen ist weltweit bekannt für seine Spitze – spätestens seitdem Textilfabrikanten aus der Stadt 1900 bei der Weltausstellung in Paris den Grand Prix für ihre Spitzenmusterung bekamen. Der Erfolg machte die Stadt reich: Rund um die Altstadt mit Renaissance-Rathaus und frühklassizistischen Patrizierhäusern gibt’s prächtige Häuser aus Gründerzeit und Jugendstil.

Vier Urlaubsdörfer, die einen Besuch wert sind

Was Urlaubsdörfer sind? Diese Dörfer sind für ihre Gastfreundschaft und ihre hohe Qualität zertifiziert. Mehr Informationen über diese besondere Art des Landurlaubs findest du hier: sachsen-tourismus.de/reiseziele/landurlaub

Alle vier Urlaubsdörfer im Vogtland stellen wir dir in unserem plazy-Podcast places to go vor. Infos zu den Orten und zu unseren Podcast-Episoden findest du in der Liste unten, und einen ersten Überblick zum Vogtland kannst du direkt hier hören: